Februar 2016

Wieder eine Zertifizierung "psychomotorische Kindertagesstätte"!

Nun hat es auch das AWO Familienzentrum Hedwig Wachenheim, eine inklusive Kindertagesstätte im oberbergischen Wiehl, geschafft, die Voraussetzungen für ihre Zertifizierung zu erfüllen.

Und so konnte das Gütesiegel am vergangenen Freitag im Rahmen eines psychomotorischen Festes für Kinder und Eltern übergeben werden. Das Team der Kita freute sich auch über die große Unterstützung in diesem mehrjährigen Qualifizierungsprozess durch den Träger, die AWO Oberberg.

Allen Beteiligten gelten unsere herzlichen Glückwünsche!

awo famzent hedwig wachenheim zertifizierung 2016


August 2015

Aktion "roter Rucksack"

Eine Stunde seiner knapp bemessenen Zeit nahm sich der Bonner Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Saatssekretär Ulrich Kelber, um den Förderverein zu besuchen.

Herr Kelber zeigte sich offen und interessiert, mehr über Psychomotorik zu erfahren. Natürlich wollte er auch wissen, wie wir Psychomotorik im Bonner Verein umsetzen. Und ganz begeistert war er vom Förderzentrum E.J. Kiphard. Nach der obligatorischen Fahrt auf der Hau-Ruck-Bahn konnten wir ihm ein Exemplar des Buches "Psychomotorik - Bewegungsspaß mit Wirkung" in den "Roten Rucksack" mit nach Berlin geben. Wir sind überzeugt, dass wir nun in Bonn und Berlin einen Fürsprecher mehr haben.

ulrich kelber fz2 2015

ulrich kelber fz1 2015


Oktober 2014

Gleich zwei Kindertagesstätten haben ihr Ziel erreicht, als psychomotorische Einrichtung anerkannt zu werden.

In der Kindertagesstätte Murkel 2 in Siegburg und dem AWO-Familienzentrum in Wiehl freuten sich die Teams über die Urkunde und das neue Eingangsschild, das auch nach außen deutlich macht, dass in diesen Einrichtungen mit einem hochqualifizierten Team, einem durchdachten psychomotorischen Konzept sowie geeigneten Räumlichkeiten für die Kinder beste Entwicklungsbedingungen bereit gestellt werden.

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Kintertagesstätte Murkel 2 in Siegburg

 

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AWO-Familienzentrum in Wiehl

 


September 2014

Erste Rezertifizierung

Der Bewegungskindergarten Mobile hat es geschafft, und zwar mit Bravour!

Der Bewegungskindergarten "Mobile" des TV Jahn Rheine (http://www.tvjahnrheine.de/de/kinder-im-tv-jahn/kiga-mobile-ab-1-j) hat als erste Kindertagesstätte die erneute Zertifizierung als "psychomotorische Kindertagesstätte" mit überragender Bewertung erlangt. Mit 24 von 25 möglichen Punkten, die für die Bereiche Konzeption, Personal, Raum und Organisations- und Kommunikationsstruktur vergeben werden, hat die Kita "Mobile" sich sogar weiter verbessert!

Herzlichen Glückwunsch!

zertifizierung 18 06 14

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ralf Kamp, Cornelia Schleck-Hoffmann und Rudolf Lensing-Conrady bei der Übergabe des Dokuments

 


September 2014

Qualitätsoffensive beim Förderverein Psychomotorik:

 

Das Experiment Eins des Psychomotoriklabors startet am 3. September 2014!

 

„Selbstverständlich ist eigentlich nur das, worüber ich noch nicht nachgedacht habe.“

(W. Oswald, Chemiker & Nobelpreisträger)

Das Psychomotoriklabor experimentiert mit den alltäglichen Herausforderungen psychomotorischen Arbeitens. Jedes Experiment besteht aus Praxissequenzen zum Selbsterleben und aus Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch. Auf diese Weise können die Psychomotoriker/innen des Fördervereins voneinander lernen und gemeinsam neue Lösungswege für die praktische Arbeit mit Kindern erarbeiten.

 


März 2014Dr. Helmut Eller

Der Förderverein Psychomotorik Bonn e.V. trauert um Herrn Dr. med. Dipl. Psych. Helmut Eller,

der am 3. März unerwartet und plötzlich verstarb. 

Herr Dr. Eller gehörte als erster niedergelassener Bonner Kinderpsychiater zu den Gründern des Fördervereins. Über 30 Jahren initiierte, gestaltete, unterstützte und begleitete er als Vorstandsmitglied die Entwicklung der psychomotorischen Förderung von Kindern im Großraum Bonn. Herr Dr. Eller wurde für seine Verdienste um die Psychomotorik in Deutschland mit der E.J.Kiphard-Medaille ausgezeichnet. Der Vorstand und die MitarbeiterInnen des Fördervereins werden sich immer an den engagierten, kompetenten, ständig ansprechbaren und hilfsbereiten Menschen Helmut Eller erinnern.

 

 

 


März 2013

Zertifizierung der Kita Zwergenburg in Blankenberg als "Psychomotorische Kindertagesstätte":

Das Team der Kindertagesstätte konnte nach einem erfolgreichen Qualifizierungs- und Entwicklungsprozess am 17. März 2013 Urkunde und Eingangschild mit dem Zertifikat „Psychomotorische Kindertagesstätte“ in Empfang nehmen.

Mit dem Team freuen sich hier Vertreter und Vertreterinnen der Elternschaft, die das Team vorbildlich unterstützt haben sowie der Leiter des städtischen Jugendamtes. Diese erneute Zertifizierung einer Kindertagesstätte wurde von Rudolf Lensing-Conrady, Institut für angewandte Bewegungsforschung im Förderverein Psychomotorik Bonn, begleitet.

zertifizierung blankenberg  hp

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Dezember 2013

Medaille E.J. Kiphard

Die E. J. Kiphard - Medaille 2013 wird an Brigitte Wachter und René Senn verliehen.

Als Höhepunkt des  3. Kiphard-Aktionstages erfolgte  die dritte Vergabe der E.J.Kiphard-Medaille, die alle 3 Jahre von der "Stiftung E.J.Kiphard – Stiftung für Psychomotorik" vergeben wird. Den diesjährigen Preisträgern Brigitte Wachter und René Senn kommt das Verdienst zu, mit dem Film "Herr Professor Clown" eine bleibende, informative und sympathische Dokumentation des psychomotorischen Vermächtnisses Jonny Kiphards geschaffen zu haben (einen Kurzfilm daraus findet sich unter dem genannten Filmtitel bei youtube).

In einer kurzen Laudatio zitierte der Vorsitzende der Stiftung, Rudolf Lensing-Conrady, aus einer Rezension des Filmes von Prof. Dr. Gerd Hölter: "Was bleibt? Zunächst eine Hommage an eine faszinierende Person, ein gelebtes Leben und ein Konzept das Mut macht, in einem Meer von therapeutischen Angeboten für Kinder eine spezifische Form des spielerischen und freudvollen Umgangs zu pflegen und weiter zu entwickeln, die sich zum Teil dem Qualitäts- und Effektivitätswahn in gewisser Weise entzieht: eine Hommage an das Unkalkulierbare, an die Lebensfreude, an Träumerei und Poesie!... Hauptdarsteller, Filmautorin und Autor mit einer Schar von Statisten haben, unterstützt durch eine hervorragende Filmtechnik, das Filmporträt einer Person geschaffen, das nicht "lobhudelnd" wirkt sondern Mut macht, die Ideen von E.J.Kiphard weiterzuentwickeln und für die pädagogische und therapeutische Arbeit mit Kindern zu nutzen."

René Senn und Brigitte Wachter "revangierten" sich mit einem eigens für diesen Tag aus bislang unveröffentlichtem Filmmaterial zusammengestellten Video "Begegnungen mit Jonny", das weitere persönliche Einblicke in das Wesen und die Arbeit Jonny Kiphards erlaubt.

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Die Medaillen und Urkunden wurden vom Vorsitzenden der Stiftung E.J.Kiphard – Stiftung für Psychomotorik an die Preisträger übergeben

 
 
 
medaille13
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 René Senn und Brigitte Wachter freuen sich über die Medaillen
 
 
 
 
 

 

Dezember 2013

3. Aktionstag Jonny Kiphard

Bericht vom 3. Aktionstag Jonny Kiphard am Mittwoch, 11.12.2013, 19-21 Uhr, Förderzentrum E.J. Kiphard

Zum diesjährigen "Aktionstag Jonny Kiphard" lud der Förderverein Psychomotorik am Mittwoch ins Förderzentrum E.J.Kiphard in Bonn-Medinghoven ein. In einer kurzen Ansprache wurde an die Bedeutung der Arbeit Jonny Kiphards für ein psychomotorisches Angebot erinnert, wie es in Bonn seit etwa 30 Jahren vor allem für die Entwicklungsförderung von Kindern eröffnet wird.

Als Teil eines kurzweiligen auch zum Mitmachen anregenden Programmes erfolgte die dritte Verleihung der E.J.Kiphard-Medaille, die alle 3 Jahre von der "Stiftung E.J.Kiphard – Stiftung für Psychomotorik" vergeben wird. Den diesjährigen Preisträgern Brigitte Wachter und René Senn kommt das Verdienst zu, mit dem Film "Herr Professor Clown" eine bleibende, informative und sympathische Dokumentation des psychomotorischen Vermächtnisses Jonny Kiphards geschaffen zu haben (einen Kurzfilm daraus findet sich unter dem genannten Filmtitel bei youtube).

Neben der Überreichung der Medaillen gab es für alle Gäste Anlass zu psychomotorischer Praxis, bei der die Teilnehmerinnen gemeinsam attraktive Aufgaben zur Balance lösen konnten. In einen abwechslungsreichen musikalischen Rahmen (Saragina Combo, Bonn) gab es ann auch Gelegenheit zum Meinungsaustausch am Bufett.

turmbau 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gemeinsame Aktionen beim Turmbau

 

saragina combo 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuschauer und Musiker im Förderzentrum

 

 

 


Januar 2013

Neues Air-Tramp

Eine Projektförderung der Herbert-Grünewald-Stiftung (Bayer-Stiftung) von über 4000,- € gewährt, dass auch in den nächsten 15 Jahren die Kinder (und Erwachsenen) im Förderzentrum den von einem neuen Air-Tramp ausgehenden Bewegungsspaß erleben können.

 


 

Juli 2012

Spielfest

spielfest 2012
 
Unser diesjähriges psychomotorisches Spielfest fand am Sonntag, den 01. Juli im Förderzentrum E.J. Kiphard und auf den angrenzenden Wiesenflächen statt. Die zahlreichen MitarbeiterInnen des Vereins hatten mit viel Engagement Spiel- und Erlebnisstationen aufgebaut und betreut. Die Vereinskinder freuten sich natürlich besonders, "Ihren" Psychomotoriklehrer begrüßen zu können. Aber auch Geschwister, Eltern und Besucher fühlten sich wohl.
 
plantschbecken 2012
 
 
So konnten sich die Kinder zunächst mit Rollern einen Überblick über das Gelände verschaffen, um dann bei einer Lieblingsstation für längere Zeit ins Spiel einzutauchen.
 
Es gab wilde Erlebnisse beim Mattenrodeo, der Hau-Ruck-Bahn, dem Luftmatratzen-Rutschen, dem Reiten oder der Rollbrettbahn. Die Konzentration war beim Dosenwerfen, Kistenklettern, Balance- und Jonglage-Angeboten gefragt. Ruhige und kreative Angebote, wie Kleisterbilder, Riesen-Seifenblasen, Fußfühlparcours und Minigolf wurden nach dem ersten Austoben ebenfalls gerne angenommen.
 
Natürlich durften auch im Förderzentrum E.J. Kiphard selbst Bewegungserlebnisse der besonderen Art gemacht werden. Bei schönstem Wetter ging dieser erlebnisreiche Nachmittag zu Ende.
 
 
 
 
 

2011

Zwei weitere Einrichtungen sind jetzt „psychomotorische Kindertagesstätte“.

Mit dem Familienzentrum Franziskusstraße und der Kindertagesstätte Mozartstraße, beides Einrichtungen der Stadt Stolberg, konnten zwei weitere Einrichtungen als „psychomotorische Kindertagestätte“ zertifiziert werden.

Im Beisein des Bürgermeisters der Stadt Stolberg, Herrn Gatzweiler, konnten die Teams Urkunde und Eingangsschild als Anerkennung eines mehrjährigen Entwicklungsprozesses entgegennehmen.

Die Übergabe fand anlässlich einer von den Einrichtungen selbst hervorragend geplanten und durchgeführten Fachtagung „Psychomotorik“ für ErzieherInnen der Stadt Stolberg statt, die von über 70 von der positiven Tagungsatmosphäre begeisterten TeilnehmerInnen besucht wurde. Mit dieser auch inhaltlich mit einem Vortrag und 6 parallelen Praxis-Workshops sehr gehaltvollen Veranstaltung stellten die Teams der beiden Einrichtungen den hohen Stand ihrer Qualifizierungsinitiative unter Beweis. „Darauf könnt Ihr wirklich stolz sein“, lautete das Lob ihres Zertifizierungspartners, Rudolf Lensing-Conrady.

zertifizierung stolberg 1 klein

Die Teams mit überreichtem Eingangschild:

 

Kindertagesstätte Mozartstraße

 

 

 

 

 

 

 

 

  zertifizierung stolberg 2 klein

 

 

Familienzentrum Franziskusstraße

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Dezember 2011

 

1. Aktionstag in Bonn

jonny kiphard

              Jonny Kiphard Foto: Rolf Verres (www.rolf-verres.de)

Im Gedenken an den 2010 gestorbenen „Vater der deutschen Psychomotorik“ hat die Kooperationsvereinigung psychomotorischer Vereine (wir-machen-psychomotorik.de) die Initiative ergriffen, zu einem jährlich  am 1. Dezember (Geburtstag Jonny Kiphards) stattfindenden  psychomotorischen Aktionstag aufzurufen. Diese Initiative wird unterstützt von der „Stiftung E.J.Kiphard – Stiftung für Psychomotorik“, Bonn.

So fand auch in Bonn am 1. Dezember 2011 ein Aktionstag statt.  Unter dem Motto „Bewegungsspaß mit Wirkung“ wurde ins Förderzentrum E.J.Kiphard in Bonn eingeladen. Zum Kreis der Gäste zählte auch die Ehefrau Jonnys, Nanuli Kiphard.

Im Rahmen eines einführenden Vortrages von Rudolf Lensing-Conrady zum Wesen und zur Quelle des Spaßes im Konzept der psychomotorischen Praxis war auch Platz für circensische Einlagen. So wurden die Gäste in die Kunst der Tuch-Jonglage eingeführt.

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Nanuli Kiphard erst vorsichtig, dann voll in Action!
Fotos: Hans Jürgen Beins und Conny Scholl

Dann folgten Parallelveranstaltungen zur Auswahl:

  • Im zum Kino umgebauten Seminarraum des Förderzentrums wurde zwei Filme vorgeführt („Herr Prof. Clown“ (Senn/Wachter) und Bewegung und Spiel für die Kleinsten – Psychomotorik für Kinder unter 3 Jahren“ (Beins)), die auf unterschiedlichen Feldern die Psychomotorik im Sinne Jonny Kiphards darstellen.
  • Im Förderzentrum selbst gab es „Psychomotorik zum Anfassen“: Die Kolleginnen und Übungsleiter luden an attraktiven Praxisstationen die Gäste zum Ausprobieren ein. Hierauf freuten sich einige Eltern besonders, die bei ihren Kindern anderentags auch mal ihre Begeisterung weitergeben konnten, wie toll es im Förderzentrum war.
  • Ein Informationsstand zur psychomotorischen Förderung von Kindern ergänzte dieses Angebot. Und so endete die Veranstaltung in angenehmer Erschöpfung

Für die kommenden Jahre möchten die Organisatoren viele Vereine, Schulen, Kindergärten und Psychomotorik-Initiativen dafür gewinnen, auch selbst vor Ort Aktionstage zu gestalten.

Die Aktivitäten der beteiligten Organisationen können unterschiedlich und vielfältig sein. Willkommen sind alle Aktionen, die geeignet sind, die Psychomotorik im Sinne Jonnys zu erhalten, zu fördern und zu verbreiten. Neben Bonn gab es 2011 bereits in Bielefeld (FIPS) sowie München (IBP) unterschiedliche Aktivitäten zum Aktionstag.


 


Oktober 2010

25 Jahre Förderverein Psychomotorik Bonn

Der Förderverein Psychomotorik feierte sein 25-jähriges Jubiläum am 8. Oktober mit einem Festakt im Förder­zentrum E. J. Kiphard.

Im Rahmen des musikalisch begleiteten Programmes war der Blick nicht nur rück­wärts gerichtet, obwohl die erfreuliche Entwicklung des Fördervereins einer genaueren Betrachtung standhält. In einer Gestern – Heute – Morgen – Per­spek­tive wurde das bislang Erreichte in seiner nachweisbaren Wirk­sam­keit betrach­tet und als Ausgangs­punkt für neue Initiativen und Entwicklungen gesehen. Vorstand und Mitar­beiter­Innen des Fördervereins konnten den eingela­denen Gä­sten die druckfrische Buchversion dieser Perspektive überreichen:buecher bewegungsspass

In Zusammenarbeit mit dem Borgmann-Verlag und in Autorenschaft des Förder­vereins Psychomotorik Bonn ist gerade ein neues Buch erschienen: „Bewe­gungs­spaß mit Wir­kung! Erfah­run­gen und Per­spek­tiven der psycho­mo­torischen Förderung“.
Dieses Buch gewährt unter der genannten dreifachen Perspektive einen tieferen Einblick in die psycho­moto­rische Arbeit, durch­aus über den Rahmen des Förder­vereins hinaus.

Ein weiteres „Highlight“ des Abends war die Verleihung der Ernst J. Kiphard – Medaille an Frau Prof. Dr. Renate Zimmer.

Als pädagogisches Pendant zur Jubiläumsfeier wurde am 9. Oktober ein Tag der Psychomotorik zum Thema „Psychomotorik zur Sprache bringen“ angeboten, an dem etwa 400 Päda­gog­Innen aus dem Groß­raum Bonn-Rhein-Sieg neben den Haupt­vorträ­gen von Frau Prof. Dr. Renate Zimmer und Prof. Dr. Fredrik Vahle einen bun­ten Strauß von offenen Psycho­motorik­ange­boten und vertie­fenden Seminaren besuchten.

Ernst J. Kiphard-Medaille zum zweiten Mal vergeben

Im Rahmen des 25jährigen Jubliäums des Fördervereins Psychomotorik Bonn e.V. fand auch die zweite Vergabe der E.J. Kiphard - Medaille statt. Die dies­jährige Aus­zeich­nung wurde an Frau Prof. Dr. Renate Zimmer für Ihre langjährigen Verdienste um die Psycho­motorik verliehen, die sich in Ihrem her­vorra­genden Wirken in Praxis, Lehre und Forschung gleicher­maßen festmachen.medaille renate zimmer

 Der Vorsitzende der Stiftung E.J. Kiphard, Rudolf Lensing-Conrady und Laudator Prof. Dr. Wolfgang Beudels überreichen Urkunde und Medaille an Frau Prof. Dr. Renate Zimmer

In seiner Laudatio hob Prof. Dr. Wolfgang Beudels beson­ders die über­grei­fende pädagogische und bildungs­politische Bedeu­tung des Wir­kens von Frau Prof. Dr. Zimmer hervor: „Dies geht weit über das hinaus, was in der Sporthalle stattfindet und verweist auf Dein Kern­anl­ie­gen: Psycho­mo­torik bzw. die Bewegungsförderung fest als „Quer­schnitts­aufgabe früh­kind­licher Bil­dung, Erzie­hung und Förde­rung zu verankern“ (Zitat). Dies bedeutet nicht mehr und nicht weniger: Aktive Bildungs­politik.“

Mit der Anerkennung verband Prof. Beudels auch gleich die Hoffnung auf Weiterführung der rich­tungs­wei­sen­den Arbeit Frau Prof. Zimmers: „Im Oktober 2010, d.h. hier und jetzt über­rei­chen wir Dir die „E.J. Kiphard-Medaille für Deine Verdienste um die Psycho­motorik insge­samt und Dein überaus erfolg­reiches Engan­gement im Bereich der Ent­wick­lungs­för­de­rung und Bildung von Kindern in dem Bewusst­sein, dass das Ganze noch zu fragil ist, um auf Dich als Vor­rei­terin verzichten zu können.“


Juli 2010

Der „Vater der Psychomotorik“ Ernst Jonny Kiphard ist gestorben

Prof. Ernst Jonny Kiphard ist am 27.07.2010 in seinem Haus in Rosbach/Taunus verstorben. Mit Jonny Kiphard verliert die deutsche Psychomotorik ihren charismatischen Wegbereiter, der in seiner langjährigen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Lebensfreude und Mut vermittelt hat. Bis ins hohe Alter konnte er Kinder und Erwachsene für die Psychomotorik begeistern und ihnen als „Clown Jonny“ manches Lächeln entlocken.kiphard

Kiphard wurde am 01.12.1923 in Eisenach geboren und ist als sportbegeisterter Junge aufgewachsen. Nach dem Dienst in der Kriegsmarine war er von 1946 - 1952 als Trapez-Akrobat und Clown beim Zirkus Holzmüller, beim Zirkus Althoff und in der Gruppe „Swiss-Stars“ engagiert. 1953-1957 folgte ein Studium an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Diese beiden Erfahrungsbereiche prägten die folgende 25-jährige Sportlehrertätigkeit in der Kinder-und Jugendpsychiatrie Hamm, in der er die „psychomotorische Übungsbehandlung“ entwickelte. In dieser Zeit machte er gemeinsam mit dem Arzt Helmut Hünnnekens, dem Marburger Professor Friedhelm Schilling und weiteren Weggefährten die Psychomotorik bekannt. So entstanden in der Folge der Aktionskreis Psychomotorik, die Ausbildungen zum Motopäden und Motologen und bundesweit gründeten sich viele Vereine – so z.B. in München, Hamburg, Münster, Freiburg, Marburg, Bielefeld und Bonn. 1976 promovierte Kiphard summa cum laude und 1980 erfolgte die Berufung zum Ordentlichen Professor am Institut für Sportwissenschaft an der Johann-Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Main), wo er bis 1989 seine Lehrtätigkeit ausübte.

Auch danach referierte Prof. Kiphard national und international auf unzähligen Kongressen, führte Lehrveranstaltungen für Multiplikatoren durch und sorgte durch seine Fachkenntnisse, seine Ausstrahlung und nicht zuletzt durch seinen Humor für ein Wachsen der psychomotorischen Idee.

1990 erfolgte die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes und 1992 wurde in Bonn das „Förderzentrum E.J. Kiphard – Rheinische Modelleinrichtung für Psychomotorik“ eröffnet. Kiphard hat zahlreiche Fachbücher geschrieben, die in unterschiedliche Sprachen übersetzt wurden. Das Schweizer Filmteam Wachter/Senn widmete ihm den wunderbaren Film „Herr Prof. Clown“.

2007 wurde erstmalig die Ernst J. Kiphard-Medaille für besondere Verdienste um die Psychomotorik in Deutschland verliehen und 2009 wurde in Bonn die Stiftung E.J. Kiphard – Stiftung für Psychomotorik gegründet, die das Ziel hat, sein Lebenswerk zu bewahren und die Psychomotorik in Deutschland weiterzuentwickeln.

Wir werden unseren väterlichen Freund vermissen und trauern mit seiner Familie. Die Trauerfeier findet am Donnerstag, den 26. August 2010 um 11.30 Uhr in der Trauerhalle des Hauptfriedhofes in Frankfurt/M (PLZ 60320, Eckenheimer Landstraße 194) statt. Die Urne wird nicht in Frankfurt / M, sondern zu einem späteren Zeitpunkt im Mausoleum von Carstanjen in Bonn beigesetzt. Daher wird statt Blumen und Kränzen eine Spende an E.J.Kiphard – Stiftung für Psychomotorik erbeten (Spendenkonto der Stiftung bei der Sparkasse KölnBonn (BLZ 370 501 98) Konto-Nr. 190 918 01 41 - Stichwort „Jonny“).


November 2009

Gründung der „Stiftung E.J.Kiphard – Stiftung für Psychomotorik“

Die Psychomotorik in Deutschland ist wohl untrennbar mit dem Namen Jonny Kiphard verbunden. Auch der Förderverein Psychomotorik Bonn geht – wie viele der in den 80er Jahren in der Bundesrepublik gegründeten Psychomotorikvereine – vor allem auf die Arbeit von Jonny Kiphard zurück, der über die Gründung des Aktionskreises Psychomotorik viele Keimzellen für seine Idee säte.

Bereits geschildert wurde, dass 1992 die Rheinische Modelleinrichtung für Psychomotorik in Bonn-Medinghoven eröffnet und auf den Namen „Förderzentrum E.J. Kiphard“ getauft werden konnte. Grund für die Erlaubnis, seinen Namen tragen zu dürfen, war die hohe Übereinstimmung mit der Art und Weise, in der in Bonn die psychomotorische Idee umgesetzt wird.             

 kiphard hoster jubilaeum

Prof. Dr. J. Kiphard 2002  im Gespräch mit Hartmut Hoster (1.Vors. Förderverein Psychomotorik Bonn)

Die Zusammenarbeit mit Jonny Kiphard wurde in den Folgejahren vor allem durch die Beteiligung an Kongressen der Rheinischen Akademie im Förderverein Psychomotorik vertieft. Zu vielen Anlässen weilt Prof. Kiphard in Bonn und kann sich auch dort ein Bild von der raschen Entwicklung seiner Idee machen.

Von der Zusammenarbeit zur Stiftungsinitiative

Als vorläufiger Höhepunkt dieser gewachsenen Identifikation hat Prof. Kiphard dem als gemeinnützig und mildtätig anerkannten Förderverein Psychomotorik Bonn e.V. testamentarisch sein reichhaltiges wissenschaftliches, künstlerisches und schriftstellerisches Lebenswerk (Kiphard verfasste allein 14 zum großen Teil in viele Sprachen übersetzte Fachbücher und mehrere hundert wissenschaftliche Aufsätze) vermacht.

Der Förderverein ist stolz auf diese außerordentliche Anerkennung seiner Arbeit. Zugleich wird dieses Erbe aber auch als eine starke Verpflichtung empfunden, dieses große Lebenswerk zu pflegen, langfristig zu sichern und weiterzuführen.

Aus diesem Grunde hat der Förderverein Psychomotorik Bonn 2009 die „Stiftung E. J. Kiphard – Stiftung für Psychomotorik“ ins Leben gerufen. Jonny Kiphard hat selbst an diesem Aufbau mitgewirkt und den Förderverein ermächtigt, in seinem Sinne tätig zu werden.

Bereits 2010 wird die Stiftung aktiv. Unter anderem ist die Herausgabe eines psychomotorischen Märchenbuches (das von Jonny Kiphard verfasste Manuskript wird zurzeit illustriert) sowie die zweite Vergabe der E.J.Kiphard-Medaille geplant.

Wie in ihrer gesamten Geschichte entwickelt sich auch diese Idee zur Entfaltung der Psychomotorik aus der Praxis heraus: Am Anfang steht in erster Linie die Idee, nicht das Kapital. Wie wirkungsvoll die Stiftung allerdings in Zukunft Psychomotorik-Projekte unterstützen kann, hängt natürlich vom nutzbaren Finanzvolumen ab. Alle am Lebenswerk Prof. Jonny Kiphards Interessierten und von seiner psychomotorischen Pionierarbeit Beeinflussten sind eingeladen, am Aufbau der Stiftung in Form von Spenden bzw. Aktionen zu Gunsten der Stiftung mitzuwirken. Mit gutem Beispiel sind bereits die Firmen Sport-Thieme und Borgmann-Verlag vorangegangen. Als Einzelspender wurden u.a. Dr. Helmut Eller, Dr. Ignaz Roob sowie Thomas Steinmann initiativ. Wenn man bedenkt, dass mit einer Spende von 100 Euro eine jährliche Ausschüttung von 2 bis 5 Euro (je nach Zinsentwicklung auf dem Kapitalmarkt) an Projekte möglich wird, wird die langfristige Chance des Stiftungsgedankens deutlich.

Auch durch Aktionen kann die Stiftung unterstützt werden. So wurden interessierte Organisationen, Vereine, Fachschulen usw. aufgerufen, das Thema Psychomotorikstiftung aufzugreifen. Aus steuerrechtlichen Gründen ist für gemeinnützige Einrichtungen, Vereine, Schulen usw. eine Geldspende aus dem Vereinsvermögen oder dem Etat nur unter bestimmten Bedingungen möglich. Vollkommen unbedenklich ist es aber, im Rahmen einer zum Zwecke des Aufbaues von Stiftungsvermögen ausgeschriebenen Veranstaltung Geld einzunehmen, das dann ganz oder teilweise der Stiftung zu Gute kommt. Mit solchen Aktivitäten (Spielfeste, Tage der offenen Tür, eigene Festveranstaltungen u.v.a.m.) zugunsten der Stiftung wird auch der Bekanntheitsgrad der Stiftung ihrer Bedeutung gerechter.

www.kiphard-stiftung.de

Eine Aufgabe der Stiftung: die Verleihung der Ernst J. Kiphard - Medaille

Die Ernst J. Kiphard – Medaille ist eine Auszeichnung für besondere Verdienste um die Psychomotorik in Deutschland. Die Medaille wurde erstmalig 2008 und verliehen. Künftig werden die PreisträgerInnen alle drei Jahre von Vorstand der Stiftung E.J.Kiphard ausgewählt und mit der Medaille geehrt.

 


2008

Start der Zertifizierungsangebote

Zertifizierung „Psychomotorische Kindertagesstätte“

Der Förderverein Psychomotorik erkennt Kindertagesstätten als psychomotorische Einrichtung an, die sich in Hinblick auf Personal, Räumlichkeit und Konzeption auf die Psychomotorik als wesentlichem Bereich der Förderarbeit für Kinder qualifiziert beziehen.

In diesem Zusammenhang ergeben sich in den genannten Bereichen folgende Kriterien:

  1. Personal:
    Das Personal der Kindertageseinrichtung setzt sich in intensiver Form (zum Beispiel Zusatzqualifikation Psychomotorik der einzelnen MitarbeiterInnen, Teamfortbildungen zur Umsetzung in der Einrichtung ) mit dem Konzept der Psychomotorik auseinander und ist in der Lage, die Kinder auf dieser Grundlage ganzheitlich in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern.
    Siehe auch Rheinische Akademie
  2. Räumlichkeit:
    Die Räumlichkeiten der Kindertagesstätte sollen im Innen- und Außenbereich geeignet sein, psychomotorische Aktivitäten – darunter insbesondere den Bewegungsbereich – zu unterstützen.
    Siehe auch Raumgestaltung
  3. Konzeption:
    In der Konzeption der Einrichtung wird die Psychomotorik als ein tragender Teil der pädagogischen Intentionen und Maßnahmen deutlich.

In allen genannten Bereichen bietet der Förderverein Psychomotorik Hilfen zur Um­set­zung der Zielvorstellungen an. Die Anerkennung als psychomotorische Ein­rich­tung ist nicht daran gebunden, dass auf diese Hilfen zurückgegriffen wird.guetesiegel mobile

Mit der Anerkennung verbunden ist die Ausstellung eines Zertifikates auf drei Jahre. Eine Ver­län­gerung der Aus­zeichnung ist nach einer erneuten Überprüfung der ge­nannten Kri­terien vorgesehen.

Mit einem durch den Förderverein für den Aner­ken­nungs­zeit­raum verliehenen Hin­weis­schild kann die Kinder­tages­stätte auch nach Außen auf die Aner­ken­nung und ihren Ar­beits­schwer­punkt aufmerksam machen.

Ein Angebot wird interessierten Einrichtungen auf Anfrage zugesandt.
Schreiben Sie einfach eine E-Mail an rudolf.lensing-conrady(at)psychomotorik-bonn.de.

 

 


2008

Veröffentlichung des Buches „RisKids“

riskids buchcover

Mit der Veröffentlichung des Buches "RisKids" im Borgmann Verlag (Autoren: Martin Vetter, Ulrich Kuhnen, Rudolf Lensing-Conrady) hat der Förderverein Psychomotorik einen vorläufigen Schlussstrich unter die jahrelange Auseinandersetzung mit dem Thema Risikoerziehung gezogen.

Vor allem durch die die von 2001 bis 2004 von unserem Institut für angewandte Bewegungsforschung in Kooperation mit der Unfallkasse des Landes NRW durchgeführte „Bonner Risikostudie“ (Titel des Forschungprojektes: „Bonner Risikostudie“: Können gezielte Bewegungsangebote Risikokompetenzen stärken und Unfälle vermeiden?). Im Mittelpunkt dieser Studie stand die Frage, ob durch eine spezifische psychomotorische Förderung eine erhöhte Risikokompetenz erreicht werden kann, die es den Kindern in Risikosituationen erleichtert, Risiken besser einzuschätzen und sich aktiv im Alltag vor gefährlichen Unfällen zu schützen. Die Diskussionen und Ergebnisse dieser Studie haben dazu beigetragen, dass Sicherheit von Kindern nicht mehr länger als Ergebnis einer „sicheren“ (weil normierten und überwachten) Umwelt, sondern insbesondere als Ergebnis eines Kompetenzerwerbs verstanden wird, der aktive und riskante Erfahrungen ausdrücklich einschließt.


November 2007     

Das Förderzentrum wurde im Mai 15 Jahre alt. Am 7. November fand eine Jubiläumsfeier im Förderzentrum statt, in deren Rahmen auch die erste Vergabe der Ernst J. Kiphard-Medaille vorgenommen werden konnte:

Neue Auszeichnung für besondere Verdienste um die Psychomotorik in Deutschland:

Ernst J. Kiphard-Medaille

medaille

Die E.J. Kiphard Medaille 

Im Rahmen der Jubiläumsfeier zum 15-jährigen Be­ste­hen der Rhei­nischen Modelleinrichtung für Psy­cho­mo­torik - För­der­zen­trum E. J. Kiphard - in Bonn wurde im No­vem­ber 2007 zum ersten Mal eine neue Aus­zeich­nung ve­rge­ben. Mit Dr. Helmut Eller und Prof. Dieter Schmidt erhielten gleich zwei Personen die Ernst. J. Kiphard-Me­dail­le, die für beson­dere Verdienste um die Psy­cho­motorik in Deutschland verliehen wird.

medaillenuebergabe

 Die Preisträger der 1. Verleihung der Ernst.J. Kiphard-Medaille:
Prof. Dieter Schmidt (2. v.l.) und Dr. Helmut Eller (4. v.l.)

Dr. Eller ist nicht nur der erste in Bonn niedergelassene Kinder- und Jugend­psychi­ater, sondern als Kinder­arzt und Psy­cho­loge Weg­berei­ter des Förder­vereins Psycho­moto­rik in Bonn. Eben­falls Grün­dungs­mit­glied des Bonner Förder­vereins ist Pro­fessor Schmidt, dessen bekannt gewor­denes Konzept des ganzheitlichen Gehirn­trainings für Sen­ioren psychomotorische Ansätze integriert. In Ih­rem über 20-jährigen En­gage­ment haben beide Ge­ehrte den Aufbau eines umfang­reichen und viel­seiti­gen Psy­cho­motorik­ange­botes kri­tisch und kon­struktiv begleitet.


Dezember 2006

Pflanzung der Kiphard-Kirsche

pflanzung k kirsche 2006

Jonny Kiphard pflanzte im Dezember 2006 mit seiner Frau Nanuli und im Kreise von Vorstand und Mitarbeitern des Fördervereins „seinen“ Baum, eine Bergkirsche, an der nach ihm benannten Modelleinrichtung für Psychomotorik in Bonn. Dieser Baum erfreue die Menschen gleich zweimal im Jahr: im Frühling durch seine rosa Blütenpracht und im Herbst durch die attraktive Rotfärbung seines Laubes, meinte Jonny. 

 Der Baum wächst und gedeiht…

 

  



Mai 2005

Infoabend

Am Dienstag, den 10. Mai 2005 um 20 Uhr
Was ist Psychomotorik? - Bewegungsspaß mit Wirkung!

z.B.

  • Selbstvertrauen stärken...
  • Wahrnehmung schulen...
  • Konzentrationsfähigkeit fördern...
  • Konfliktfähigkeit erlangen...

Wie das funktioniert, können Sie "hautnah" erleben.

In Wort (Vortrag),
Bild (Videos aus unseren Übungsgruppen)
und am eigenen Leib (wer will).

Zu diesem Abend sind alle Eltern und Interessierte herzlich eingeladen.


Der Eintritt ist frei!
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Veranstaltungsort ist das:

Förderzentrum E. J. Kiphard 
René-Schickele-Str. 2-4
53123 Bonn-Medinghoven


2003kletterpfad 1

Aus der psychomotorischen Kita „Wolke 7“ wird eine Elterninitiative

Die 1997 in Trägerschaft des Fördervereins gegründete und geführte bundesweit erste psychomotorische Kindertagesstätte geht in die Trägerschaft eines Elternvereins über. Als Mitglied des Beirates bleibt der Förderverein dieser Einrichtung dauerhaft verbunden. Hier kommen Sie zur Homepage der "Kita Wolke 7".

 

 

 


Oktober 2002

10 Jahre Förderzentrum E.J. Kiphard

- Die Modelleinrichtung für Psychomotorik feiert Geburtstag

"Kommt Kinder, kommt herbei,
füllt aus den Raum und fühlt euch frei,
die beste Therapie ist die, die ihr nicht merkt.
Wenn froh ihr werkt und wirkt und alles ausprobiert,
darin verbirgt sich euer Drang,
das alles wirklich selbst zu tun,
ganz ohne Zwang und nicht zu ruhen
bis ihr begeistert und mit neuer Kraft es schafft
und euer eigenes Leben meistert."

Mit diesen Worten eröffnet der Vater der deutschen Psychomotorik Prof. Ernst Jonny Kiphard am 14. Mai 1992 die Rheinische Modelleinrichtung für Psychomotorik. Seitdem haben viele Kinder und Erwachsene die einmaligen Möglichkeiten dieses Förderzentrums genutzt. Grund genug um im 10. Jahr des Bestehens zurück und auch nach vorne zu schauen.

Bei der Jubiläumsfeier im Oktober 2002 betonte Prof. Kiphard -wie schon bei seinen regelmäßigen Besuchen vorher - das Besondere dieser Einrichtung: "Hier finde ich das, wovon ich immer geträumt habe, psychomotorische Entwicklungsbegleitung wird hier unter idealen Bedingungen umgesetzt."

Dass die Räumlichkeit des Förderzentrums E. J. Kiphard für Kinder tolle Möglichkeiten der Entwicklung einer vielfältigen Bewegungs-, Spiel- und Handlungsfähigkeit eröffnet, sieht der Besucher auf den ersten Blick und dies erleben Eltern, Erzieher und Lehrer tagtäglich. Die fachkompetente und liebevolle Begleitung durch die Therapeuten und Pädagogen bringt die "reizvollen" Möglichkeiten der Einrichtung für unterschiedliche Kinder zur Geltung. Egal, ob Kinder aus heilpädagogischen Kindergärten, aus Sonderschulen oder aus psychomotorischen Fördergruppen das Förderzentrum nutzen, die größte Schwierigkeit besteht darin, die Kinder am Ende einer Veranstaltung davon zu überzeugen, dass Schluss ist. Sätze aus dem Kindermund wie "darf ich hier mal schlafen?", "das hätte ich gern zu Hause" oder "hier möchte ich mal Ferien machen", sprechen Bände.

Die Jubiläumsveranstaltung mit Musik-, Zauber- und Jongliervorführungen war eine sehr kurzweilige Angelegenheit, wie auch Bürgermeisterin Pia Heckes befand. In einer Videodokumentation wurde deutlich, dass das Förderzentrum E. J. Kiphard seit seinem Bestehen großes öffentliches Interesse geweckt hat. So gab es einige Fernseh- und Rundfunkbeiträge und viele Zeitungsberichte über die Arbeit. Als Rudolf Lensing-Conrady, Geschäftsführer im Förderverein Psychomotorik den ehemaligen Leiter Günter Pütz und seine Nachfolgerin Cornelia Scholl für ihre besonderen Verdienste um die inhaltliche und organisatorische Entwicklung des Förderzentrums lobend hervorhob, wurde deutlich, dass Psychomotorik da modellhaft umgesetzt wird, wo räumliche Voraussetzungen und menschliches Engagement im Einklang sind. Das Förderzentrum wird von Kindern und Erwachsenen, von Menschen mit oder ohne Behinderung, für pädagogische und therapeutische Angebote und für die Fortbildungsarbeit der Rheinischen Akademie genutzt. Mancher Pädagoge hat hier wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt, die ihm ermöglichen, sich in der täglichen Arbeit in die Probleme und Möglichkeiten von Kindern besser einzufühlen. Nicht selten entsteht dabei auch unter Erwachsenen die Spielfreude, über die sie sich sonst bei Kindern erfreuen.

jonny rudi 10 jahre fz

Jonny Kiphard erklärt Rudolf Lensing-Conrady, wie er es schaffen wird,
die ganze Festgesellschaft des 10jährigen Jubiläums  "aus dem Hut zu zaubern"...


Prof. Jonny Kiphard, der die Gäste der Jubiläumsveranstaltung mit seiner Zauberkunst begeistert, findet in der Arbeit des Fördervereins Psychomotorik eine Fortsetzung seines Lebenswerkes. Er hat deshalb sein künstlerisches, wissenschaftliches und schriftstellerisches Werk dem Förderverein Psychomotorik testamentarisch überschrieben. Dieses Erbe wird vom Vorstand und allen Mitarbeitern als eine hohe Auszeichnung angesehen und als Verpflichtung verstanden, die Idee der Psychomotorik im Sinne von Prof. Kiphard lebendig zu halten und weiter zu entwickeln.

Hierfür steht das Förderzentrum E. J. Kiphard in besonderer Weise - deshalb toi, toi, toi und weiter so in den nächsten 10 Jahren.


November 2001

Spanische Nacht

Benefizkonzert zum 100. Geburtstag von Joaquin Rodrigo
am Freitag, den 23. November 2001, um 20.00 Uhr in der Beethovenhalle
zugunsten des Fördervereins Psychomotorik Bonn e.V.

Der Förderverein ist beim Aufbau neuer Angebotsbereiche auf die Unterstützung durch Spender und Sponsoren angewiesen. Insbesondere zur Einrichtung und personellen Anlauffinanzierung der "Psychomotorischen Förder- und Beratungsstelle Bonn-Süd", die zum Jahresende in der Gotenstraße 143 E, Bonn-Plittersdorf, eröffnet wird, wird dieses Benefizkonzert mit Hilfe der Bonner Lions Clubs sowie der Volksbank Bonn Rhein-Sieg durchgeführt.

Zur Aufführung kommen vor allem Werke des spanischen Komponisten Joaquin Rodrigo für Philharmonie und Gitarre. Unter Leitung des Bonner Dirigenten Horst-Hans Bäcker spielen die internationale Philharmonie sowie ein aus den Gitarren-Duos Amadeus und Eden-Stell gebildetes Quartett. Einen besonderen Leckerbissen für alle Musikfreude stellt auch die Carmen-Fantasie dar, die der Violin-Solist Bogdan Dragus mit der internationalen Philharmonie vortragen wird

Spanische Nacht
- Programm -

J. Rodrigo

Concierto Madrigal
Konzert für 2 Gitarren und Orchester
Solisten: Amadeus Guitar Duo

J. Rodrigo

Concierto de Aranjuez
Konzert für Gitarre und Orchester
Solistin: Dale Kavanagh

P. Sarasate

Carmen-Fantasie für Violine und Orchester
Solist: Bogdan Dragus

J. Rodrigo

Concierto Andaluz
Konzert für 4 Gitarren und Orchester
Solisten: Amadeus Guitar Duo und Eden-Stell-Duo


INTERNATIONALE Philharmonie
Amadeus Guitar Duo
Eden-Stell-Duo
Bogdan Dragus
Leitung: Horst-Hans Bäcker

 


Fachtagung vom 11. und 12. September 2000 in Kooperation mit den Unfallkassen NRW

Balance

Wie sinnvolle Bewegungsförderung Lust, Risiko und Sicherheit verbindetBalance 2000-2

Wenn Kinder sich bewegen, ist damit schon Risiko verbunden. Sie können die Stufen erst runterfallen, wenn sie hochgeklettert sind...

Aber um eines kommen wir nicht herum: Kinder entwickeln sich in erster Linie über Bewegung oder wie der Filmjournalist Reinhard Kahl sagt: Fallen lernt man erst beim Fallen. Deshalb ist es ein Ziel sinnvoller Bewegungsförderung, mit der Nutzung und Erhaltung der Bewegungsfreude auch einen allmählichen Aufbau von Gefahrenbewusstsein, vorbeugende Akzeptanz von Grenzen und ein Gefühl für rück-sichtsvollen Umgang mit sich selbst und anderen zu verbinden.

Die Tagung stellte diese Verbindung in Theorie und Praxis her und gab Beispiele für die Umsetzung im Alltag von Kindergarten und Kindertageseinrichtungen.

Im Mittelpunkt stand der Vortrag von Frau Prof. Dr. Renate Zimmer: Sicherheit und Risiko - Bewegung als Herausforderung. In zahlreichen Workshops konnten sich die über zweihundert Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit der Fragestellung einer sinnvollen Bewegungsförderung auseinandersetzen, welche Lust, Risiko und Sicherheit miteinander verbindet.

In Zusammenarbeit mit

  • der Landesunfallkasse Nordrhein-Westfalen (www.unfallkassen.de), 
  • dem Gemeindeunfallversicherungsverband Westfalen-Lippe und 
  • dem Rheinischen Gemeindeunfallversicherungsverband

fand diese Tagung in der Deutschen Landjugendakademie in Bonn-Röttgen statt. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit bedanken.