Die Rheinische Akademie im Förderverein Psychomotorik bietet seit 1989 Erwachsenenbildung zu Themen der psychomotorischen Pädagogik und Therapie an. Heute gibt es ein umfang­reiches Angebot mit Tages­veran­stal­tun­gen, Wo­chen­end­kur­sen und Vor­trägen.
Seit 1993 besteht für Pädagogen und Thera­peuten die Mög­lich­keit die berufs­beglei­tende Zusatzqualifikation Psycho­motorik zu erwer­ben. Diese hat einen Umfang von 200 Stun­den und dauert ein Jahr. Die jährlich stattfindenden Kongresse und Fachtagungen (siehe Rück­schau) locken mit einer gelun­genen Mi­schung aus Aktua­lität, Atmos­phäre und Arbeit in­zwischen Interes­sierte aus dem gesam­ten Bundes­gebiet und den Nachbar­ländern nach Bonn. Nam­hafte Per­sönlich­keiten wie z.B. der Begrün­der der deutschen Psycho­motorik Prof. Dr. E.J. Kip­hard oder Prof. Renate Zimmer haben sehr zum Gelin­gen der Veran­staltun­gen beigetragen.
Viele Veranstaltungen finden in den Räumen des Förderzentrums E.J. Kiphard, der Förder- und Beratungsstelle Bonn-Süd oder der psychomotorischen Kindertagesstätte Wolke 7 statt. Hier finden Sie die psychomotorische Idee beispielhaft umgesetzt.

foerderzentrum

                                          Förderzentrum E.J. Kiphard

Eine psychomotorische Haltung, fachliche Kenntnisse und Selbsterfahrungen helfen, die Pro­ble­me der Kinder besser zu verstehen und machen die För­derung effek­tiver. Er­wach­sene erfahren am eigenen Leib, warum die Kin­der be­stimm­ten Anfor­de­run­gen schwer nachkommen oder in anderen Situa­tionen ent­spannt und freude­strah­lend die schwierigsten Aufgaben lösen. Die Bedeu­tung einer ganz­heit­lich orien­tierten Ent­wick­lungsförderung und -­be­glei­tung von Kindern wird hervor­gehoben und be­kommt damit in der in­stitu­tio­nellen Er­ziehung (Kinder­garten, Schule) und thera­peu­tischen Arbeit einen höheren Stellenwert. In unseren Veranstaltungen wird deutlich, dass Bewegung und Spiel mit allen Sinnen den Kindern Raum für Selbst­tätig­keit und Eigen­aktivität eröffnet und so ihre Hand­lungs­fähigkeit erweitert. Die Kursteilnehmer/innen erfahren, dass Ler­nen Spaß machen kann und nicht nur stures Sitzen und Zu­hören sein muss. Päda­gogen, Thera­peuten und Eltern er­halten - neben grundlegenden theoretischen und prak­tischen Hilfen - Gele­genheit, "das Kind in sich" zu ent­decken.